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03.11.2011 | Kiel, GER
Gelungene Generalprobe in Hyerés
Vom 29.10.-01.11.11 fand in Hyerés ein Teil der französischen Meisterschaft statt. Nachdem wir einige Tage zuvor am Gardasee mit den Canadiern trainiert hatten, erwartete uns ein großes Starterfeld von 163 Seglern. Unter den Startern waren viele Damen aus der Weltspitze, die diesen Wettkampf, genauso wie wir, als letzte Bestandsaufnahme vor den Weltmeisterschaften sahen.
Am ersten Tag segelten wir bei 15kn 2 Rennen, in denen ich mit den Plätzen 5 und 7 einen guten Einstand in Serie fahren konnte. Kein perfekter Tag, aber solide. Am nächsten Tag tat ich mich in der ersten Wettfahrt ein wenig schwer mit der Umstellung von viel auf wenig Wind. Platz 17 im ersten und Platz4 dann im zweiten Rennen waren das Ergebnis des Tages. Der letzte Vorrundentag ähnelte dann sehr dem Ersten. Bei 15-20kn segelten wir 3 Rennen. Leider konnte ich an diesem Tag meinen Vorwindspeed, den wir in letzter Zeit erarbeitet haben, nicht ausspielen und konnte so meine Platzierungen von der Luvmarke nicht halten. Aber mit den Plätzen 6,7 und 5 bedeutete dies Platz 14 vor dem Finaltag.
Im Laufe der Saison ist es mir oft nicht gelungen, meine Serie in den Finals zu Ende zu fahren. Aber gleich im ersten Finalrennen konnte ich mit Platz 6, für mich selbst ein Ausrufezeichen setzen. Das nächste Finalrennen war vielleicht sogar noch ein bisschen besser, auch wenn mit Platz 14 es sich nicht in der Liste zeigt. Ich konnte durch guten Vorwindspeed viele Meter machen und mich so nach vorne Arbeiten. Das letzte Rennen war geprägt von kleinen Unaufmerksamkeiten, Knoten in der Schot, bei der Wende stehen gelieben etc.
Am Ende steht für mich ein toller 11.Platz im Gesamtergebnis zu Buche (Platz8 bei den Frauen). Seit dem letzten Weltcup in Kiel hat sich nochmal einiges bewegt und ich fühle mich wohl auf dem Boot. Mit dem Wissen aus dem vollen Hängetraining in die Regatta gegangen zu sein, relativiert sich das müde Gefühl während der Regatta. Aber perfekt war es noch lange nicht, taktische Fehlentscheidungen und manchmal fehlender Speed in entscheidenen Momenten, verhinderten ein noch besseres Ergebnis.
Nun haben wir noch einmal 3 Woche bis wir uns auf den Weg nach Australien machen. In den Wochen arbeiten wir weiter an der Fitness und werden Stunden auf dem Wasser abarbeiten.
Viele Grüße
Eure Anke